Kurz vor den Weihnachtsferien erlebte die Klasse 8a das Themengebiet Elektrizitätslehre im Rahmen eines praxisorientierten MINT-Projekts.
Ziel des Projekts war es, naturwissenschaftlich-technische Inhalte nicht nur theoretisch zu vermitteln, sondern durch eigenes Handeln erfahrbar zu machen. Die Schüler setzten sich dabei intensiv mit den grundlegenden Bauteilen und Zusammenhängen der Elektrotechnik auseinander, indem sie einen elektronischen Weihnachtsbaum als Bausatz aufbauten.
In der letzten Schulwoche vor den Weihnachtsferien wurden zahlreiche elektronische Bauteile wie Widerstände, Transistoren, Kondensatoren und Leuchtdioden auf eine Platine gelötet. Dabei entstanden funktionsfähige elektronische Schaltungen, die den Weihnachtsbaum später zum Funkeln und Blinken brachten. Der Umgang mit Lötkolben und Lötzinn erforderte präzises Arbeiten, eine ruhige Hand und hohe Konzentration. Zudem mussten die Schüler darauf achten, polungsabhängige Bauteile korrekt in den Stromkreis einzubauen.
Ein besonderer Höhepunkt war das erste Testen der Schaltung. Leuchteten nicht alle LEDs, wurden systematisch Fehler gesucht und behoben. Auf diese Weise wurden nicht nur technische Fertigkeiten, sondern auch problemlösendes Denken und Ausdauer geschult.
Mehrere Schüler investierten freiwillig zusätzliche Zeit, um den Bausatz noch vor Weihnachten fertigzustellen. Am Ende konnten die Schüler ihre selbstgebauten elektronischen Weihnachtsbäume stolz mit nach Hause nehmen.
Ermöglicht wurde dieses gelungene MINT-Projekt durch die großzügige Unterstützung des Fördervereins „Netzwerk Schule+“, der die Bausätze gesponsert hat.








